
Sushi liegt voll im Trend – und das schon seit Jahren! Kein Wunder, denn die Fischhappen aus Japan sind nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, sondern auch ein Spiegel moderner Essgewohnheiten und Lebensstile. Außerdem gelten sie als leicht verdaulich, fettarm und nährstoffreich. Besonders Varianten mit viel Fisch und Gemüse sowie wenig Reis passen ideal zu einer bewussten Ernährung. Ob klassisch gerollt oder kreativ interpretiert – die unzähligen Formen, Größen und Kombinationsmöglichkeiten sorgen dafür, dass jeder sein Lieblings-Sushi findet. Wir zeigen Ihnen im Folgenden Schritt für Schritt, wie Sie Sushi einfach selber machen und damit Ihr eigenes Menü zaubern können. Ob mit rohem oder gekochtem Fisch, vegetarisch oder vegan: Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
Für die Zubereitung von Sushi benötigen Sie:
Grundzutaten
- Sushireis
- Reisessig
- Zucker
- Salz
- Nori-Blätter
Individuelle Zutaten
- Fisch wie Lachs, Makrele, Steinbutt oder Thunfisch, ggf. Garnelen, Surimi
- Gemüse wie Gurken, Avocado, Paprika, Karotten, Kürbis
- Frischkäse
- Chili-Mayonnaise
Optionale Zugaben
- Wasabi
- Soja- oder Teriyaki-Sauce
- Eingelegter Ingwer
- Sesam

Sushi-Reis richtig kochen
Zutaten
Für 2 Personen:
- 250 g Sushi-Reis
- 3 EL Reisessig
- 2 TL Zucker
- 1 TL Salz
Zubereitung
- Geben Sie den Sushi-Reis in ein Sieb und spülen Sie ihn so lange unter kaltem Wasser ab, bis das ablaufende Wasser klar ist. Im Anschluss den Reis gut abtropfen lassen.
- Füllen Sie den gewaschenen Reis mit der doppelten Menge an kaltem Wasser in einen Topf und kochen Sie ihn ohne Deckel auf. Den Reis 2 Minuten offen kochen lassen, anschließend die Herdplatte auf die niedrigste Temperatur einstellen.
- Lassen Sie den Reis abgedeckt 15-20 Minuten quellen, bis er gar ist.
- Geben Sie Reisessig, Zucker und Salz zum Reis. So lange rühren, bis Zucker und Salz sich aufgelöst haben.
- Nehmen Sie den Topf vom Herd und entfernen Sie den Deckel. Legen Sie dann ein Geschirrhandtuch über den Topf. Lassen Sie den Reis 10 Minuten ruhen und etwas auskühlen.

Unser Tipp: Wenn Sie den fertigen Reis nicht sofort verarbeiten möchten, können Sie ihn einfach mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken.
So können Sie Sushi einfach selber machen
Maki-Rolls

Klassische Variante, Nori außen, Reis und Zutaten innen.
- Legen Sie das Nori-Blatt mit der glatten Seite nach unten auf die Sushimatte.
- Verteilen Sie den Reis auf dem Nori (oben ca. 2 cm freilassen).
- Zutaten drauf und aufrollen → Nori bleibt außen sichtbar.
Inside-Out-Rolls

Ura-Maki, Reis außen, Nori und Zutaten innen.
- Verteilen Sie den Reis erst auf dem Nori-Blatt und bestreuen Sie ihn mit Sesam.
- Drehen Sie die ganze Schicht um, sodass der Reis außen und das Nori innen ist.
- Zutaten auf das Nori legen und einrollen → Reis ist sichtbar, Nori nicht.
Sushi rollen
🍥 Befeuchten Sie Ihre Finger zuerst mit Wasser oder der Reisessig-Mischung. Schieben Sie sie dann unter die Bambusmatte und halten Sie dabei gleichzeitig die Füllung fest.
🍥 Rollen Sie die Bambusmatte und das Seetangblatt dann mit sanftem Druck von sich weg. Die Füllung sollte dabei vollständig vom Reis und Nori bedeckt sein. Achten Sie darauf, die 1-2 cm ohne Füllung vorerst nicht mitzurollen. Damit die Rolle schön gleichmäßig wird, empfehlen wir ein langsames Rollen.
🍥 Befeuchten Sie schließlich die freigelassenen Teile des Noriblattes. Dann kann zu Ende gerollt werden.
🍥 Um die Sushirolle zu formen, legen Sie einen Teil der Matte auf die Rolle und drücken diese zwar vorsichtig, aber dennoch fest zusammen.
Unser Tipp: Wenn Sie die Matte vorher mit Frischhaltefolie einwickeln, verschmutzt diese nicht. Somit sparen Sie sich im Nachgang ein langes und aufwändiges Reinigen.




So wird Sushi geschnitten
🔪 Greifen Sie zu einem scharfen Messer und legen Sie die fertige Rolle mit der Naht nach unten auf ein Schneidebrett.
🔪 Halten Sie das Messer vor und nach dem Schneiden unter kaltes Wasser, damit es etwas feucht ist.
🔪 Schneiden Sie die Rolle zunächst einmal in der Mitte durch.
🔪 Die beiden daraus entstandenen Rollen legen Sie nebeneinander und schneiden dann gleichzeitig von beiden Rollen ca. 2 cm breite Sushi-Häppchen ab. Dadurch wird das Sushi etwas gleichmäßiger.
🍴 Pro Maki-Rolle ergeben sich auf diese Weise ungefähr 6-8 Sushis.

Guten Appetit!

Vielen Dank für die Rezepte und Fotos an unsere SEO-Spezialistin Jana: Sie weiß nicht nur, wie man bei Google punktet, sondern auch, wie Reis, Fisch und Gemüse perfekt in Szene gesetzt werden!
FAQ zum Thema Sushi
Warum darf man nicht so viel Sushi essen?
Zu viel Sushi kann wegen des hohen Quecksilbergehalts mancher Fische, des Rohfischrisikos und des teils hohen Natriumgehalts ungesund sein – in Maßen ist es jedoch unbedenklich.
Welches Sushi ist für Anfänger geeignet?
Für Einsteiger eignen sich ggf. Sorten ohne rohen Fisch. Dazu zählen California Roll, Avocado-Maki oder Tamago (mit süßem Omelett), da sie mild und leicht verträglich sind.
Wo gibt es das beste Sushi der Welt?
Als Hochburg des Sushis gilt Tokio, wo Sie weltberühmte Spitzenrestaurants erwarten. Doch auch in Städten wie Osaka, New York oder London findet man Sushi auf Spitzenniveau.
Wie viel Sushi rechnet man pro Person?
Im Schnitt werden etwa 10–15 Stück Sushi pro Person eingeplant – je nach Hunger und Beilagen natürlich!
Was heißt Sushi auf Deutsch übersetzt?
„Sushi“ bedeutet wörtlich „gesäuerter Reis“. Der Name bezieht sich also auf den mit Essig gewürzten Reis, nicht auf den Fisch.
Hier finden Sie weitere leckere Rezepte aus unserer Redaktion
Verfasst aus unserem Team von
Steffi
Seit Oktober 2021 gehört Steffi zur Möbel Heinrich Familie. Als studierte Germanistin und Literaturwissenschaftlerin liebt sie präzise Formulierungen genauso wie kreative Wortspiele. Ob Produktbeschreibung oder Magazinbeitrag – mit viel Liebe zum Detail vermittelt sie ihr fachliches Know-how rund ums Thema Wohnen. So entstehen Texte, die informieren und inspirieren. Abseits der Tastatur schlägt Steffis Herz für Fußball und gemütliche Momente mit ihren Katzen.






